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6. Okt.
2 Min. Lesezeit

Dorfbummel Goldach Samstag 5. September 2026


Nach einigen Sitzungen stand das Konzept für unsern Stand fest und das Team von Minus Holenstein machte sich ans Umsetzen. Mit Hochbeeten, welche wir vom Pfadi Kala „All Zeit…Bereit!“ übernehmen konnten, wurde kurzerhand ein Teil des Rathausplatzes zur Grünen Oase in Goldach.



Mit Kornelkirsche, Berberitze, Sanddorn und Eiche machten wir auf unseren Sträucher Tausch am 24.Oktober aufmerksam. Was währen Sträucher und Bäume ohne Nistkästen? Wir wissen es auch nicht und aus diesem Grund hängten wir diverse Nistkästen auf. Blaumeisen, Kohlmeisen, Baumläufer, Wasseramsel, Rauchschwalben, Mehlschwalben, Mauersegler, Kleiber, Trauerschnäpper und so weiter: Kaum ein Vogel der bei uns nicht fündig geworden wäre. Urs stellte sein Talent als Zimmermann unter Beweis und baute einen 1A  Hornissenkasten, der mehr als einmal bestaunt wurde. Daniel ergänzte die Nistkästen mit Bildern der darin zu findenden Nester und teilte sein Wissen und seine Erfahrungen über die fachgerechte Reinigung im Herbst. Dank unserem nie schlafenden Präsidenten Joe lagen am Stand unzählige Broschüren, Fleyer, Bücher, Fotos und Ornis Hefte bereit, die er im Voraus für uns besorgte. „Mönd nur sägä wan ihr bruched“ waren seine Worte, kistenweise Material seine Antwort.



Natürlich stellten wir auch ein Fernglas auf. Da es im Dorfzentrum für Vögel nicht sehr interessant ist, mussten wir nach etwas anderem spannendem Ausschau halten. „Wer mit offenä Auge dur dWelt goht, wird au fündig!“ An der hinteren Ecke des Rathauses unter dem Dach befand sich ein Wespennest, welches rege angeflogen wird und mit unserem Fernglas bestens beobachtet werden konnte. Immer wieder spannend was man mit Birdlife Goldach so alles entdeckt.

Mit einem Kaffee beim Gewerbeverein beendeten wir die Aufbauphase und gingen über in die Unterhaltsphase. Unser Stand fand Anklang bei Klein und Gross. Was sicher auch an unseren Nachbarinnen des Vereins CF Rorschach lag, die nicht nur uns reichlich mit Kuchen versorgten. „Danke Priska!“  Wir verbrachten den Tag mit interessanten Gesprächen über die Natur, fachsimpelten über die richtige Pflege von Naturhabitaten, erklärten mehr als einmal den Begriff Biodiversität, machten Werbung für unseren Verein, rekrutierten Neumitglieder, öffneten Augen, trafen auf kleinen Widerstand und grosses Wohlwollen, bestimmten Vögel anhand von Erzählungen, verteilten „Chleberli und Guetzli“ an Kinder, schüttelten Hände und klopften Schultern.



Der Tag verging wie im Flug. Um 4 Uhr nachmittags hiess es dann auch schon zusammenräumen. Schnell wurde alles eingepackt und auf einen Lieferwagen geräumt. Nach gerade mal 30 Minuten war nichts mehr zu sehen und der Platz wirkt seitdem wieder trostlos und grau. Was bleibt sind die Erinnerungen an einen gelungenen Auftritt und die Ideen für die nächste Ausgabe des Dorfbummels.

Ein tief fliegendes Dankeschön an Minus und sein Team.

 

David Fässler, September 2026

 

 

 
 
 

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