- simon4617
- 29. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nistkastenreinigungstag 27. September 2025
Noch kurz vor dem Start regnet es in Strömen. Zur Besammlungszeit ist das Unwetter vorbei und wir haben beste Voraussetzungen für unsere Touren.
Zuerst schauen wir uns einen Nistkasten an in dem ein Trauerschnäpper gebrütet hat. Sein Nest besteht aus feinen Halmen, ist nicht sehr hoch und unterscheidet sich deutlich von Sperlings- oder Meisennestern. Wohl kaum sehen wir auf unseren Touren solche Nester.
Die Gruppen bekommen heute den Auftrag genau zu protokollieren, wie viele Meisen-, Sperlings-, Staren- oder Baumläuferkästen sie auf Ihrer Route haben. Ende Jahr ist das auf der Extranet Statistik von BirdLife Schweiz aufzuführen und Joe möchte nun endlich genaue Zahlen und nicht weiter eine ungefähre Schätzung in die Statistik einfüllen.
Andreas Gruppe startet beim Eisenbahnviadukt. Seine mittlerweile eingespielte Truppe kontrolliert die Kästen hinunter zum Chellensportplatz.
Hansruedi kontrolliert in Witenwald. Seine Tour wird gestört vom Üben im Schiessplatz, deshalb sind sie als erste beim Grillplatz. Oder war es der Hunger, der sie trieb?
Daniel uns Sabine reinigen mit ihren Leuten die Kästen im Rantelwald zur Hängebrücke und entlang des Vitaparcours.
Joe geht «auswärts». Seine Strecke geht entlang des Schlossweihers auf Unteregger Boden. Die Kästen sind teils im Schilf versteckt und schwer zu finden. Die einst angebrachten Steinkauzenkästen sind wenig überraschend nicht benutzt.
Dieses Jahr werden viele defekte Kästen gefunden. Sie sind von Siebenschläfern aufgenagt, teils von Spechten aufgehackt. Dies sicher sehr zum Leidwesen der brütenden Vögel. Wohl einige Gelege sind so ihren Feinden zum Opfer gefallen. Wie immer finden wir nebst vielen Meisen- und Sperlingsnestern einige verlassene Wespen- und Hornissennester.
13 Kästen müssen ersetzt werden, einige dazu noch geflickt. Das bedeutet wieder viel Arbeit für unseren Vereinshandwerker Emil. Er fertigt jeweils Kästen auf Vorrat an, die er im Magazin beim Bauamt für uns lagert.
Wer will schon eine schwarze Bratwurst? So nehmen wir alle die Warnung von unserem Grillduo Fränzi und Ruedi ernst und treffen pünktlich beim Unterstand der BMX Bahn ein. Bereits von weitem lockt der feine Geschmack vom Grillgut, die Bierlein sind kalt gestellt, Früchte stehen auf dem Tisch: Das Duo ist unschlagbar, ihre fahrbare Infrastruktur bewährt sich einmal mehr.
Jubilar Daniel offeriert die Würste, sein Bananenkuchen besticht, Braunwalders Kaffeemaschine wird rege benützt und Priskas Gugelhöpfchen verschwinden wie warme Wegglein.
Wir wagen uns sogar noch an ein Geburtstagsständchen für Daniel, Handylampen ersetzen die Kerzen, Stimmung kann nicht besser sein!
So geht auch dieser Anlass für alle erfüllt zu Ende. Dass keine einzige Gruppe lebende Siebenschläfer entdeckt hat, drückt die Stimmung kaum, leise Enttäuschung war nur bei den Kleinsten zu entdecken …. Die nächste Chance kommt nächstes Jahr bestimmt.
Dank gebührt dem BMX Club, der uns seine Infrastruktur grosszügig zur Verfügung gestellt hat. Wir schätzen die Möglichkeit sehr, in Reichweite vom Schuppis und unter dem Dach gemütlich zusammenzusitzen.
Schön, dass es immer einige Vereinsmitglieder gibt, die bei dieser Arbeit mittun! Danke euch allen!
September 2025, Joe Bischof

















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